Die Bayernpartei Bad Aibling hat im westlichen Landkreis Pionierarbeit geleistet und eine Ortsgestaltungssatzung durchgesetzt. Wie viele andere gewachsene Ortschaften im südlichen Oberbayern ist Bad Aibling mit Zuzug und baulicher Verdichtung konfrontiert. Dies hat dazu geführt, daß die Stadt in den letzten Jahren zunehmend ihren Charakter als oberbayerische Kurstadt mit kleinstädtischer Bebauung verloren hat. Bad Aibling wurde überschwemmt mit gleichförmigen Bauträger-Projekten, die in ihrer Optik überall in Europa genauso stehen könnten.

Das erste Vorhaben der Bayernpartei Bad Aibling und des neugewählten BP-Stadtrates Florian Weber war daher im Mai 2014 der Antrag auf Erstellung einer Ortsgestaltungssatzung für Bad Aibling gewesen. Damit sollte einer unsensiblen und ausufernden Baukultur gerade in den historisch gewachsenen Bezirken Bad Aiblings entgegengewirkt und „Bausünden“ wie das Rathaus am Marienplatz oder der neu entstehende „Maximiliansplatz“ südlich der Bahnlinie für die Zukunft verhindert werden.

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Ein solches Stadtbild soll künftig der Vergangenheit angehören!

Mit Mehrheit hat der Stadtrat in seiner Februar-Sitzung 2016 die Gestaltungssatzung nun beschlossen. Sie bezieht sich im wesentlichen auf den Alt- und Innenstadtbereich und enthält Bau- und Materialvorgaben in einer Gestaltungsfibel, welche teils verpflichtend, teils als Vorschläge/Wünsche der Stadt an die Bauherren zu verstehen sind.

Hoffen wir, daß viele andere Orte im Landkreis dem Aiblinger Beispiel folgen…

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